In
der Buchbinderei werden die bedruckten Bogen
zu Buchblöcken geheftet, mit Knochenleim geleimt
und anschliessend in klassischer Weise eingebunden.
Lederrücken oder Ganzledereinbände, kombiniert
mit schönsten Marmor- und Zierpapieren, verleihen
den Werken ein passendes Äusseres und garantieren
grösstmögliche Dauerhaftigkeit für Generationen.
Zur
Verzierung von Rücken und Deckel stehen hun-
derte, zum Teil zweihundertjährige Vergolderstem-
pel und -schriften zur Verfügung.
Nebst
der klassichen Einbandart des Halbfranzban-
des kommen aber auch moderne und experimentelle
Materialien zur Anwendung: Gamsleder (aus ein-
heimischer Jagd) etwa oder halbdurchsichtige Poly-
propylenplatten.
In
den selben Arbeitsweisen können auch alte Bü-
cher restauriert oder neue Werke mit schöneren und
stabilieren Einbänden versehen werden und andere
Kartonagearbeiten (z.B. Kassetten in Leineneinband)
ausgeführt werden.



