Die
Offizin stellt ihre eigenen Bleibuchstaben her:
auf Monotype-Satzmaschinen kleine Lettern für
ganze Texte und auf der Monotype-Supra-Giessma-
schine die grösseren Schriftgrade für Titel und Pla-
kate. Weltweit gibt es nur noch wenige Anwender,
die die mechanisch-pneumatischen Giessmaschinen
mit ihren zehntausenden von Einzelteilen betreiben.
Zum
Guss stehen Matrizen (Giessförmchen) für über
3000 Alphabete und mehr als 3000 Ornamente zur
Verfügung. Von historischen Schriften (z.B. der Po-
liphilus von 1499) bis zur beinahe vollständigen Uni-
vers-Familie des Schweizers Adrian Frutiger (um
1960) sind praktisch alle Stilrichtungen des europä-
ischen und amerikanischen Schriftschaffens vertreten.
Eine Besonderheit stellen einige seltene Fraktur-
schriften ("Deutsche Schrift") dar, die nur noch in
Vättis gegossen werden.
Die
Offizin ist auch in der Lage, Matrizen neuer Al-
phabete oder fehlende Zeichen in eigener Werkstatt
herzustellen.



