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Ausgabe A: Einband aus Lärchennadel-Papier Ausgabe C: Holzschnitt im Ledereinband
Holzschnitt A: Margriata Rot-Druck (verkauft)
Holzschnitt B: Margriata Braun-Druck
Holzschnitt C: Martin Rot-Druck
Holzschnitt D: Martin Braun-Druck (verkauft)
Holzschnitt E: Drache Rot-Druck (verkauft)
Holzschnitt F: Fuchs Rot-Druck (verkauft)
Holzschnitt G: Fuchs Braun-Druck (verkauft)
Holzschnitt H: Sennenpuppe Rot-Druck (verkauft)
Holzschnitt I: Sennenpuppe Braun-Druck
Holzschnitt J: Melkstuhl Rot-Druck (verkauft)
Holzschnitt K: Melkstuhl Braun-Druck
Holzschnitt L: Taube Rot-Druck (verkauft)
Holzschnitt M: Taube Braun-Druck (verkauft)
Die Offizin Parnassia stellt eine eigene Schrift her Für seinen neu gegründeten St. Georgs-Ritterorden wollte der deutsche Kaiser Maximilian I im Jahr 1508 ein eigenes Gebetbuch. Dafür sollte sein Hofdrucker Schönsperger eine neue kalligraphische Schrift schaffen: die erste deutsche Frakturschrift. Die Arbeit an den ca. 120 Lettern dauerte mehr als 5 Jahre. Weil Papst Leo X. das 'Imprimatur' zum Kalendarium des Gebetbuches verweigerte, wurde das Buch nie gedruckt: bis heute sind nur 8 unvollständige Probedrucke bekannt. Die Offizin Parnassia Vättis beschloss 2005, diese 'Gebetbuchfraktur' als historische Kopie in Blei zu produzieren. Die Vernissage der Schrift findet am 21.April 2006 statt:
Unser Druckbeispiel (der Prolog des Johannes-Evangeliums) zeigt Seite 17v des Gebetbuches in einer exakten Kopie:
Der Satz obiger Seite in 36° Monotype-Guss:
120 Matrizen mussten in Messing graphiert werden, um eine originalgetreue Wiedergabe der Gebetbuchschrift zu ermöglichen:
Das Graphieren der Matrizen auf dem Kämpf-Matrizenbohrer erfordert viel Zeit und Geduld:
Gautschfeier Gegautschte Setzer, Drucker Stereotypeure und Buchbinder der Alten Garde Luzern haben beschlossen Stephan Burkhardt und Hans-Ulrich Frey zu gautschen. Für die Quereinsteiger in die Schwarze Kunst ist dieser Akt eine besondere Ehre. Die Feier findet am Donnerstag, den 15. September 2005, 10.30 Uhr beim Gässlibrunnen im Zentrum von Vättis statt. Anschliessend wird ein Apéro und Gerstensuppe serviert. Am Nachmittag stehen die Türen der Offizin zur Besichtigung offen.
Alle sind herzlich eingeladen! Gott grüss' die Kunst
Auf den Tag der Gautschfeier erscheint als Gesellenstück das zweite Buch der Offizin Parnassia ganz in Renaissance-Manier: Masuccio von Salentino Die Unterhosen des heiligen Greif 48 Seiten in Duodezimformat, gesetzt aus der Bembo 12 Punkt, mit Kopfleisten aus Renaissance-Ornamenten, gedruckt auf Arches-Bütten, in Ziegenpergament gebunden.
Auflage: 150 numerierte Exemplare Preis an der Gautschfeier 70 Franken später 100 Franken
Harold Berliner's Typefoundry in Vättis Im Januar 2005 hat die Offizin Parnassia die Monotype-Matrizen der berühmten Schriftgiesserei von Harold Berliner in Nevada-City- Californien übernommen: Die Matrizen von ca. 3000 giessbaren Alphabeten, 3 Monotype-Giessmaschinen und sehr viel Zubehör wurden von uns in Californien in einen Überseecontainer verpackt und nach Vättis verschifft. Sobald die 17 Tonnen Material eingerichtet und inventarisiert sind, werden wir unser Schriftverzeichnis aktualisieren. Die Bestände von Harold Berliner's Typefoundry galten als die weltweit grösste Sammlung der klassischen Monotype-Schriften in privaten Händen. In der Schriftgiesserei von Harold Berliner, Nevada-City-California (Hans-Ulrich Frey, Elton Foote, Harold Berliner)
Beim Einladen In Nevada-City am 22. Januar 2005
Beim Ausladen in Vättis am 11.März 2005
Im November 2004 verlegte die Offizin Parnassia ihr erstes Buch, das vollständig unter einem Dach hergestellt worden ist: ------------- Heinrich Federer Wie Bruderklaus lesen lehrte mit zwei farbigen Holzschnitten von Hans Thomann Auflage: 111 numerierte und signierte Exemplare 20 Exemplare auf handgeschöpftem Büttenpapier "Offizin Parnassia" der Papiermühle Basel. Text und Holzschnitte sind mehrfarbig gedruckt. In französischer Art gebunden in braunem Ziegenleder mit Goldprägung. Dem Exemplar liegen zwei zusätzliche handsignierte Holzschnittabzüge bei. Fr. 360.- / € 220.- 91 Exemplare auf handgeschöpftem Büttenpapier Velké-Losiny. Text einfarbig, Holzschnitte mehrfarbig gedruckt. Halbledereinband mit geprägtem Rückentitel. Fr. 180.- / € 110.-
Bestellungen und Reservationen werden gerne entgegengenommen! (info@parnassia.org)
Kunstmappe „LA POPPA“
Der Fund eines echten Sennentuntschis in einem Bündner Südtal veranlasste die Prader Künstlerin Susanne Müller zu vier Radierungen. Zu den Illustrationen gesellt sich die Sennentunschti-Sage in fünf verschiedenen Fassungen aus dem Kanton Graubünden. Ein Fachaufsatz, ein Radio-Hörbild auf CD und das Foto des ‚echten’ Sennentunschtis runden die Sammlung ab.
LA POPPA 4 signierte Originalradierungen auf handgeschöpftem OPV-Büttenpapier der Papiermühle Basel 5 Sagentexte, von Hand in Blei gesetzt und einzeln auf der Abzugspresse auf handgeschöpftes OPV-Büttenpapier gedruckt 1 Fachaufsatz, in Blei gesetzt 1 Originalfoto des Sennentunschtis 1 CD mit dem Radio DRS-Hörbild in handgefertigter Leinenkassette, 32 x 42 cm Satz, Druck und Buchbindearbeiten der Offizin Parnassia Vättis
Limitierte Auflage im Verkauf: 25 Stück; h.c. 4 Stück
Preis: 970.- Franken
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